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Deutschland kann sich nicht selbst mit Energie versorgen
Deutschland musste im Jahr 2006 netto 61 Prozent seines Energiebedarfs durch Importe decken. Wie das statistische Amt der EU, Eurostat, mitteilte, liegt Deutschland damit sieben Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt. Die Extreme bilden einerseits Zypern und Malta, die ihren gesamten Energiebedarf mit Importen decken müssen, und andererseits Dänemark, das Nettoexporteur von Energie ist.
Europa wird älter
Die aktuelle Bevölkerungs-projektion von Eurostat kommt zu dem Ergebnis, dass der Anteil der älteren Menschen (65 Jahre und älter) von 17,1 Prozent im Jahr 2008 auf 30,0 Prozent im Jahr 2060 steigen wird. Der Anteil der Menschen, die 80 Jahre und älter sind, wird im gleichen Zeitraum von 4,4 Prozent auf 12,1 Prozent steigen. Die Zahl der in der EU leben den Menschen wird laut Eurostat von heute 495 Millionen Menschen bis 2035 auf 521 Millionen ansteigen und danach bis 2060 auf 506 Millionen zurückgehen.
Produktion von Bio-Energie legt deutlich zu
Zwischen 2005 und 2007 ist die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien um fast zehn Prozent gestiegen, wobei die Wasserkraft mit 15 Prozent an der gesamten globalen Stromerzeugung den größten Anteil hat. Die Produktion von Ethanol erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 40 Prozent und die von Biodiesel um 100 Prozent. Diese Zahlen gab die Organisation REN21 bekannt.
Energiebedarf je Wohnfläche rückläufig
Die Energieintensität, d. h. der Energiebedarf je Wohnfläche, ist im Zeitraum 1995 bis 2006 um 14,4 Prozent zurückgegangen. Hier wirken sich sowohl gebäude- und heizungstechnische Verbesserungen als auch Verhaltensänderungen der Haushalte aus, z. B. Einsparungen durch Absenkung der Raum-temperaturen. Dies gab das Statistische Bundesamt bekannt. |